Grundbegriffe Computer

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Der Computer im allgemeinen besteht aus wenigen Komponenten, die wiederum aus Unterkomponenten bestehen. Zur besseren Erläuterung sortiere ich daher die einzelnen Begriffe in Themen, welche später nochmal einer genaueren Betrachtung unterzogen werden.

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Der Computer setzt sich aus folgenden Hauptkomponenten zusammen:


Gehäuse
Netzteil
Laufwerke
Mainboard
Prozessor
Arbeitsspeicher (RAM)
Steckkarten

Eines der wichtigsten Komponenten, man wird es kaum glauben, ist das Gehäuse. Da alle  Komponenten wie Mainboard, Grafikkarte usw. im Gehäuse verbaut werden. Deswegen ist es enorm wichtig, dass eine angemessene Kühlung vorhanden ist. Gehäuse die gut aussehen schaffen das aber meistens nicht. Ganz wichtig ist das er von der Front-Seite kalte Luft ansaugen kann und warme Luft nach hinten wieder ausgibt. Wärme kann auf Dauer zu Schäden führen! Im Gehäuse sollte es wenn möglich nicht wärmer als 50° werden. Mittlerweile haben Hersteller wie Chieftec, Thermaltake oder CoolerMaster spezielle Anordnung für Festplatten und Laufwerke damit diese optimal gekühlt werden. Gerade bei Festplatten muss man auf eine gute Kühlung achten, da diese extrem Heiß werden können und immerhin wichtige Daten speichern.
Anders hingegen sind die Casemodder. Diese erfreuen sich an Gehäuse die durchsichtig sind oder bauen ihren Rechner in einen Blumentopf ein. Casemodder wollen sich von dem üblichen Gehäuse Design absetzen. Dabei verwenden sei keine High-End Komponenten da ihre Gehäusekreation diese wärme nicht ableiten können.



Ohne Strom nix los. Ein Netzteil ist somit der Grundbestand eines Rechners. Allerdings gibt es dabei riesige Unterschiede. Nicht nur in den verschiedenen Watt-Klassen sondern auch in Punkto Lärm. Viele wollen ja einen recht Leisen PC haben. Dabei muss man aber Kompromisse eingehen. Wer einen absoluten High-End Rechner haben möchte, wird wohl kaum ein sehr leises Netzteil bekommen. Bei den meisten High-End Komponenten setzt man ein 500 Watt Netzteil oder höher voraus. Der Hauptverursacher von Lärm ist allerdings das Netzteil. Das liegt daran das es von 230V Hausstrom auf 12V runterregeln muss. Bei Hochwertigen Netzteilen wie z.B: die von Enermax, BeQuiet oder Zalmann muss man zwar etwas mehr Geld in der Geldbörse sein, aber dafür bekommt man auch erstklassige Ware die ihre Leistung bringt und nicht zu laut ist. Manch ein billiges 500 Watt Netzteil verliert gegen ein  leiseres Markengerät mit nur 350 Watt. Mittlerweile gibt es auch lüfterlose Netzteile. Diese haben aber nach hinten heraus Kühlrippen. Je nachdem wo der PC steht ist dafür kein Platz vorhanden. Problem Kabelwirrwarr im Gehäuse. Wie schon oben angesprochen ist wärme ein großes Problem. Man sollte immer dafür sorgen, dass ein kühler Luftstrom durch den Rechner geht. Dabei kann man das beste Gehäuse haben, bringt aber nichts wenn der Luftstrom durch unnötige Netzteilkabel blockiert wird. Deswegen haben Hersteller wie Enermax ein Stecksystem erfunden. Man steckt einfach das Kabel am Netzteil ein, welches man auch braucht. Damit erspart man sich eine menge Fummelei und Ärger. Um sich und der Umwelt einen gefallen zutun sollte man Netzteile kaufen die eine Energieeffizienz von 80+ besitzen. Damit hat das Netzteil einen Wirkungsgrad von 80 Prozent.


Unter den Laufwerken fallen Diskettenlaufwerke, CD-DVD Laufwerke, Festplatten usw. Leider sterben ein paar dieser Komponenten aus. Denn ein Diskettenlaufwerk wird nicht mehr gebraucht. Wie man feststellen wird, werden Diskettenlaufwerke gar nicht mehr verbaut. So ist es auch mit dem CD-ROM Laufwerk. Die DVD bietet einfach mehr Speicherplatz und ist mittlerweile in der Produktion genauso günstige wie eine CD. DVD Geräte können aber weiterhin die alten CDs lesen. Diese bedeutet nicht, das die CD schon tot ist. Man wird aber kein CD-Laufwerk in den Kaufrechnern finden. Stattdessen tummeln sich dort DVD- Brenner. Wie lange aber die DVD auf dem Markt bleiben wird, ist fraglich. Immerhin ist die HD-DVD und die Blu-Ray-Disc stark am kommen. Immer mehr Filme werden auf HD-DVD oder Blu-Ray-Disc gepackt. Nur die Preise von den Laufwerken halten wahrscheinlich den größten Teil davon ab, sich solche Geräte zu kaufen. Die Hersteller von Festplatten bringen immer Größere und vor allem schnellere Platten auf den Markt. Vor 2 Jahren war noch gar nicht an eine ein Terabyte große Festplatte zu denken. Heute gibt es sie bereits. Doch Hersteller wie Samsung, Maxtor oder  Western Digital entwickeln sogenannte Hybrid Festplatten. Diese haben einen Flashspeicher integriert. Darauf werden wichtige Windows Daten, die zum starten benötigt werden, fest abgelegt. Das beschleunigt den Start von Windows enorm. Einige Hybrid Festplatten sind schon auf dem Markt. Allerdings kann bislang nur Windows Vista diese Technik sinnvoll nutzen. Windows XP erkennt nur die Festplatte und nicht deren Flashspeicher. Auch die Datenübertragung wird immer schneller. Festplatten die damals per IDE 133MB/s übertragen konnten gibt es heute kaum noch. S-ATA hat sich durchgesetzt und konnte schon mit der ersten Generation 150MB/s übertragen. Es dauerte nicht lange und es kam S-ATA2 zum Vorschein. S-ATA2 verdoppelte die Übertragung auf 300MB/s. Dieses Jahr noch soll S-ATA3 kommen. Und logischerweise wird hier auch wieder eine Verdopplung erzielt. Somit kann S-ATA3 600MB/s übertragen. Allerdings setzt sich noch eine Technik durch die sich eSATA nennt. Das „e“ steht für extern und soll eine schnellere Übertragung von Externen Festlatten ermöglichen.


Mainboards (zu Deutsch: Hauptplatine) verbindet alles miteinander. Egal was Sie auch hinzufügen wollen. Ohne ein Mainboard lauf im PC nichts. Neben den Komponenten die man in das Mainboard steckt, wie Grafikkarte, Soundkarte usw. gibt es auch noch die Laufwerke die per Steckverbindungen am Mainboard angeschlossen sind. Die Stromversorgung wird ebenfalls in die Hauptplatine gesteckt. Mainboards gibt es mittlerweile in verschiedenen Größen. Von ATX über Micro ATX zu BTX. All dies sind Formfaktoren die man beim kauf eines Mainboards beachten muss. Denn wenn man ein BTX Gehäuse besitzt wird ein ATX Mainboard nicht passen. Zudem bieten Hersteller wie Asus, Abit, DFI und viele mehr verschiedene Variationen an. Bei dem einen ist Sound onboard oder Grafik onbaord. Dann gibt es wiederum welche die haben sechs USB Anschlüsse, Firewire und eSATA. Da gibt es so viele Variationen das man sich kaum entscheiden kann. Aber ein Mainboard wäre nicht ein Mainboard wenn man nicht noch etwas wählen könnte. Meistens stellt sich die frage, was für eine CPU will ich überhaupt? Intel oder AMD?! Egal wie Sie sich entscheiden, auch dabei müssen Sie wieder auf die Passform achten. Eine CPU mit Sockel 939 oder AM2 passt nur dann wenn das Mainboard denselben Sockel besitzt. Und dann hat man noch die Wahl zwischen DDR, DDR2 oder DDR3. Alle Hersteller bieten DDR2 Boards an. Allerdings wird die Zukunft sich in DDR3 widerspiegeln. Deswegen wäre hier auch eine Überlegung angebracht, welchen Speicher man nimmt. Sollte es etwas billiger werden greift man zu DDR2, wenn es doch jetzt schon High-End sein sollte, bedient man sich besser am DDR3 Speicher. Sie denken jetzt hoffentlich nicht das es das war es schon, oder? Man darf sogar noch wählen zwischen PCI oder PCIe und den verschiedenen Chipsätzen. Es gibt noch Mainbaords die den normalen PCI Standard entsprechen. Allerdings, wie so oft, gibt es überwiegend PCIe Boards. Diese sind einfach schneller und moderner. Beim Chipsatz wird man wieder erschlagen an der Riesen Auswahl. Hersteller wie VIA, Nvidia und Intel geben sich die Klinke in die Hand. Sie sollten sich überlegen was Sie brauchen und was nicht. Denn unter den ganzen Chipsätzen gibt es welche die für normale Anwender völlig überdimensioniert sind. Sogannte „Overclocking“ Chipsätze haben im BIOS besonders viele Möglichkeiten die Rechnerleistung zu erhöhen. Die Hersteller dieser Chipsätze betiteln sie meist mit „PRO“ oder „ULTRA“ Daran kann der normale User erkennen um welche Art von Chip es sich hier handelt. Wie Sie sehen ist das Mainboard etwas mehr als nur ein simples Bauteil. Machen Sie nur keinen Fehler und sparen Sie am falschen Ende. Sie können die beste Hardware besitzen, nur dann muss auch das Mainboard entsprechend gut sein.


Bei den Prozessoren bzw. CPUs gibt es nicht so viele Auswahlkriterien. Die zwei größten Hersteller sind Intel und AMD. Dabei muss jeder für sich selber entscheiden welche CPU vom welchen Hersteller nimmt. Wer sich absolut nicht entscheiden kann sollte mal auf den L1 und L2-Cache schauen. Wer hat da mehr und ist schneller getaktet. Ich kann nur die Intel Core2Duo empfehlen da sie im Dual-Core Bereich besser sind als die AMD was auch Testergebnisse beweisen. Die AMD CPUs sind meistens günstiger als die von der Konkurrenz. Wer einen absoluten TOP Rechner haben möchte sollte zu dem Intel QuadCore greifen. Dieser besitzt 3GHZ und 4 Kerne. Somit hat man einen L2-Cache von 8MB. An diese CPU kommt bislang noch keiner dran. Letztendlich ist es wieder eine Wahl die jeder für sich selber treffen muss. Dabei muss aber wieder das Mainboard beachtet werden weclhen Sockel/Slot für die CPU unterstützt. Für normale Office Anwendungen kann man mit gutem gewissen beide verbauen.



Der Arbeitsspeicher auch RAM genannt ist auch relativ wichtig. Ohne den geht der Rechner gar nicht erst an. Auch bei der RAM Wahl ist es nicht immer leicht den richtigen zu finden. Mittlerweile muss man sich entscheiden zwischen Value Ram und Performance RAM. Der Value RAM ist der billigste RAM Art von den verschiedenen Herstellern wie, Kingston, Corsair und Infineon. Allerdings gibt es noch den Overclocking RAM. Dieser ist besonders Übertaktungsfreundlich. Allein schon vom Design unterscheiden die beiden Arten sich. Während der Value RAM keinen Kühlkörper besitzt lassen sich die Hersteller für Overclocking RAM immer neues einfallen. Von Kupferkühlkörpern über Titanlegierten Kühlkörpern gab es schon fast alles. Hersteller wie OCZ, G.E.I.L und Corsair haben besonders gute Produkte im Angebot. Nachdem man sich dann entschieden hat, fehlt nur noch die Wahl des Chips. Hier hat man die Wahl zwischen DDR, DDR2 und DDR3. Wie so oft ist die Wahl davon abhängig was Ihr Mainboard unterstützt. Wenn Sie sich für ein DDR2 entschieden haben, sind Sie auch gezwungen DDR2 zu verbauen. Damit Sie einen kleinen Überblick haben wie sich die RAMs unterschieden gibt es hier eine ausführliche Liste.

Chip Modul Speicher Takt in MHZ Effektiver Takt in MHZ Übertragungsrate Übertragungsrate Dual-Channel
DDR 200 PC-1600 100 200 1,6GB/s 3,2GB/s
DDR 266 PC-2100 133 266 2,1GB/s 4,2GB/s
DDR 333 PC-2700 166 333 2,7GB/s 5,4GB/s
DDR 400 PC-3200 200 400 3,2GB/s 6,4GB/s
DDR 434 PC-3500 227 434 3,5GB/s 7,0GB/s
DDR 466 PC-3700 233 466 3,7GB/s 7,4GB/s
DDR 500 PC-4000 250 500 4,0GB/s 8,0GB/s
DDR 533 PC-4200 266 533 4,2GB/s 8,4GB/s
DDR 550 PC-4400 275 550 4,4GB/s 8,8GB/s
DDR 600 PC-4800 300 600 4,8GB/s 9,6GB/s
DDR2 400 PC2-3200 100 400 3,2GB/s 6,4GB/s
DDR2 533 PC2-4200 133 533 4,2GB/s 8,4GB/s
DDR2 667 PC2-5300 166 667 5,3GB/s 10,6GB/s
DDR2 800 PC2-6400 200 800 6,4GB/s 12,8GB/s
DDR2 1066 PC2-8500 260 1066 8,5GB/s 17,0GB/s
DDR3 800 PC3-6400 100 800 6,4GB/s 12,8GB/s
DDR3 1066 PC3-8500 133 1066 8,5GB/s 17,0GB/s
DDR3 1333 PC3-10600 166 1333 10,6GB/s 21,2GB/s
DDR3 1600 PC3-12800 200 1600 12,8GB/s 25,6GB/s



Bei Steckkarten geht es gelassener zu. Sie müssen nur wissen ob sie PCI oder PCIe haben. Das wiederum hängt von dem Mainboard ab, welches Sie sich ausgesucht haben. Wenn Sie das wissen kann nichts mehr schiefgehen. Sie kaufen sich das, was Sie haben wollen wie z.B: Wlan Karte, SCSI Adapter Karte oder eine Soundkarte. Natürlich gibt es noch einiges mehr davon. Sie können allerdings nur so viele Karten verbauen wie Sie auch Slots haben. Noch dazu muss jede Karte installiert werden. Ist also nicht so einfach wie mit USB Geräten. Ein wenig technisches Verständnis wird allerdings vorausgesetzt bei solch einem Einbau. Hier gilt nicht das Motto, was nicht passt wird passend gemacht sondern eher das Feingefühl. Wenn beim einbau alles geklappt hat werden Sie sehen das Windows eine neue Hardware erkannt hat und Sie bitten diese zu installieren.

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