Speedport 500V sicher konfigurieren

Damit Sie schnell und sicher in die Welten des Internets abtauchen können, schickt die TelInterner Link zum Forumekom gerne kostenlose Geräte mit. Wir möchten anhand eines Speedport 500V einmal zeigen wie Sie ihre Internetverbindung sicher konfigurieren damit Sie gefahrlos im Internet Surfen können.

Falls diese Seite nicht die von Ihnen erwarteten Inhalte liefert, nutzen Sie bitte das Suchformular!


Falls diese Seite Ihre Fragen nicht beantwortet nutzen Sie bitte das Suchformular!

Nachdem Sie alles angeschlossen haben, so wie es in der Beschreibung steht, müssen Sie nun den Internet Explorer oder Firefox starten. Geben Sie nun in die Adressleiste folgende Adresse ein: "192.168.2.1" Ab sofort sind sie mit dem Webinterface des  Speedport 500V verbunden.

WICHTIG: Um in das Webinterface des Speedport zu gelangen müssen Sie mindestens über den Internet Explorer 5.5, Netscape ab 7.1 oder Firefox ab 0.9 verfügen!

Wenn Sie jedoch auf "OK" klicken können und sich ein zweites Fenster öffnet, können Sie problemlos mit der Konfiguration des Speedport 500V loslegen. Sie werden nun augefordert ein Passwort einzugeben. Wie es schon in der klammer steht ist das Passwort im Auslieferungszustand  "0000".



Nun sehen Sie das komplette Konfigurationsmenü und können mit der Konfiguration.

So sieht das Konfigurationsmenü des Speedport 500V aus

Als aller erstes fällt natürlich der "Schritt für Schritt" Assistent ins Auge. Er ist zwar informativ und recht einfach bedienbar, allerdings geht er auf keinerlei Sicherheits-Details ein. Man wird nicht dazu aufgefordert, dass Passwort zu ändern. Deswegen fangen wir direkt mit der Sicherheit an. Diese finden Sie unter Konfiguration -> Sicherheit:

Hier geht es zu den Sicherheitseinstellungen des Speedport 500V

Als aller erstes ändern wir unser Sicherheit/System-Passwort.  Ein sicheres Passwort erzeugt man sich durch Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Beispiel:  "J38Hnsh/)271" So etwas ist fast "unknackbar". Um so länger das Passwort ist, desto sicherer ist es auch. Allerdings sollten Sie sich zur Sicherheit das Passwort notieren und gut verstecken (wo Sie es auch wiederfinden).

Hier ändert man das System-Passwort des Speedport 500V

Die Firewall sollte laut Auslieferungszustand aktiviert sein. Dennoch gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Mit einem Blick auf Firewall sollte ein "EIN" stehen. Steht dies, ist die Firewall aktiviert.

Hier kann man die Firewall des Speedport 500V ein- bzw. ausschalten

Unter der Firewall gibt es die Filterfunktion. Dies ist nützlich wenn Sie Kinder haben, die auch in das Internet sollen. Im Auslieferungszustand ist der Filter deaktiviert. Sie können ihn unter "Betriebszustand" aktivieren. Unter "URL sperren" können Sie bestimmte Schlüsselwörter oder  URL Adressen sperren. Somit können Sie Kinder von Webseiten fernhalten auf denen Sie nichts zu suchen haben. Unter der Bezeichnung "Terminregel" können Sie festlegen, welche PCs wie lange mit dem Internet verbunden bleiben dürfen.  Mit „PCs übernehmen & Freigeben“ legen Sie fest, für welche PCs die Filterfunktion aktiviert werden soll.

Hier kann man bestimmte Internetseiten sperren

ACHTUNG: Die Funktion "URL Sperren" gilt für alle PCs. Wenn Sie für Ihre Kinder eine Seite gesperrt haben, kommen Sie selber auch nicht drauf!


Nun wollen wir uns mit der Konfiguration des Netzwerkes befassen. Um in das Internet zu kommen braucht der Router immer noch unsere Zugangsdaten. Um diese einzugeben klicken wir auf "Internetzugang"

Hier werden die für den Internetzugang benötigten Daten angegeben

Dort geben Sie alle Daten ein, die Sie von der Telekom bekommen haben. Die Router Einstellung müssen Sie nicht beachten. Sollten Sie alle Daten richtig eingegeben haben müssen Sie nur noch auf speichern klicken. Der Router sollte jetzt eine Verbindung aufbauen.  Die restlichen Einstellungen können so beibehalten werden. Dennoch möchte ich kurz erwähnen:
Unter "LAN" stellen Sie nur den Adressbereich ein. Der DHCP sollte aktiviert sein, denn dieser verteilt im LAN automatisch die IP-Adressen. Somit brauchen Sie am PC keine Konfiguration des Netzwerkes vorzunehmen. Wenn Sie die "PPPoE Pass-Through" einschalten arbeitet Ihre Router nur noch als Modem. Somit können Sie einen Höherwertigen Router anschließen der eventuell mehr Funktionen hat als das Speedport 500V. "NAT" sollte schon eingeschaltet sein, dennoch nochmal kontrollieren. Wenn Sie NAT benutzen sehen andere niemals ihre Privat sondern Ihre Öffentliche IP-Adresse. Die Portregeln könnte noch ganz interessant sein, wenn Sie Programme benutzen die einen bestimmten Port brauchen. Sie können zwar meistens Daten über diesen benötigten Port verschicken, allerdings wird Ihr Router Daten von diesem Port nicht annehmen da dieser den Port nicht kennt und als Angriff wertet. Beispiel: Skype oder Online Spiele. Für Sie wird wahrscheinlich meistens nur die Port-Weiterleitung interessant sein. Welcher Port benötigt wird sagt Ihnen meistens das Programm von selbst.



Hier können die Nat bzw. Portregeln eingestellt werden

"Dynamisdche DNS" und "UPnP" kann ausgeschaltet werden, wenn es noch nicht ausgeschaltet ist.


Weiter geht es mit dem Budget: Unter Budget kann man eine Zeiteinschränkung bzw. eine Volumeneinschränkung angeben.

Hier kann man eine Zeit oder Volumenbeschränkung einstellen und den Internetzugang so an seinen Tarif anpassen

Beispiel: Sie haben einen Tarif der auf ein bestimmten Volumen begrenzt ist (meistens 5000MB) und wollen nicht über diese 5000MB Grenze hinaus, da man meist für die nächsten 1000MB richtig zahlen muss.  Bei der Budget Verteilung können Sie dies angeben. Allerdings müssen Sie diese Einstellung für alle Rechner im Netzwerk übernehmen. So ist es auch mit der Zeit. Sie können eine feste Stundenzahl angeben wie lange Sie im Monat surfen wollen.

TIPP: Sollten Sie eine Flatrate haben kann man mit gutem Gewissen die Budget Funktion komplett ausschalten. Im Auslieferungszustand ist sie deaktiviert.


Kommen wir nun zum letzen Teil, der Telefonie. Viele werden wahrscheinlich noch einen analogen Telefonanschluss besitzen. Deswegen sind die Einstellungen des Auslieferungszustandes prinzipiell nicht verkehrt. Sollten Sie jedoch einen ISDN Anschluss besitzen oder VoIP mit beantragt haben müssen Sie bestimmte Einstellungen ändern.

Hier werden die Einstellungen für die Telefonie vorgenommen

ISDN Benutzer sollten den "Analogen Telefonanschluss" ausschalten denn Sie haben ja ISDN. Sollten Sie eine "Internetrufnummer (VoIP)" haben, müssen Sie die Zugangsdaten eingeben. Der Interne Anschluss ist für die Analoge Benutzung schon richtig eingestellt.
Bei den Wahlregeln müssen Sie evtl. noch spezielle Service Hotlines hinzufügen. Aus technischen Gründen können Nummer die mit 0137, 0180, 0190, 0800 und 0900 nur über das Festnetz erreicht werden. In der Regel sind damit die wichtigsten Nummern abgedeckt.
Notrufnummern umgehen jegliche Regeln und Sperre. Sie können noch zusätzliche Notrufnummern z.B: Handy der Oma usw. eingeben. Kurzwahlnummern erklären sich wohl von selbst. Sie haben 99 Speicherplätze stehen Ihnen  dafür zur Verfügung.

Wenn Sie dies alles konfiguriert haben, kann nichts mehr passieren.

INFO: Der Speedport 500V besitzt KEIN Wlan. Wlan besitzt nur der "Speedport  W500V".
Auch wenn es mittlerweile schon andere Modelle von der T-Com gibt, bleibt die Administration fast immer dieselbe.


*-000
0: 1: 2: 3: 4: 5:



| del.icio.us | digg.com | reddit.com | ma.gnolia.com | newsvine.com | furl.net | google | yahoo | technorati.com | twitter.com |

Alles keine Zauberei, es kann so einfach (und sicher) sein !!